Die Funktionen und Eigenschaften von WordPress

WordPress ist das weltweit bekannteste und beliebteste Content-Management-System. Dies wurde ursprünglich im Jahre 2003 als Blogging-Plattform auf den Markt gebracht und ist heute für 34 Prozent aller Webseiten zuständig und kontrolliert einen hohen Anteil von 60,8 Prozent am Markt der bekannten Content-Management-Systeme. Einige bekannte Beispiele für Unternehmen, welche das System WordPress für ihre Webpräsenz verwenden, sind Whitehouse.gov, Mercedes Benz, Sony Mobile, TechCrunch und Universität Washington.

Die Vorteile von WordPress ist vor allem die Benutzerfreundlichkeit. Das System ist benutzerfreundlich, vor allem für Nicht-Entwickler.

Auch die Erweiterbarkeit ist von Bedeutung. Die Plugin- und Themes-Communities von Drittanbietern machen es nahezu gleich einfach, WordPress ohne diese Notwendigkeit einer spezifischen Entwicklung zu erweitern. Viele Nutzer behaupten, dass, mit den passenden Erweiterungen, WordPress all jenes kann, was Drupal ebenfalls kann. WordPress‘ große globale Community heißt, dass es einfach ist, eine Unterstützung für die Probleme zu finden, an welche der Nutzer gerät.

Die geringeren Entwicklungskosten sind ein weiterer Vorteil. WordPress bietet mehr Lösungen und die Entwickler sind in aller Regel günstiger als die des Systems Drupal.

Die Funktionen und Eigenschaften von Drupal

Drupal gibt es schon länger als WordPress, obwohl es WordPress‘ hohen Marktanteil nicht besitzt. Das Programm wurde ursprünglich im Jahre 2000 eingeführt und ist für 2,3 Prozent aller Webseiten verantwortlich und besitzt einen Anteil von 4,6 Prozent am Markt für Content-Management-Systeme.

Einige wichtige Webseiten, welche auf Drupal laufen, sind der Bundesstaat Colorado, Dallas Cowboys oder die Universität von Colorado.

Die Vorteile von Drupal sind die benutzerdefinierten Inhaltsarten. Während WordPress definierte Posttypen bietet, halten die meisten Nutzer die benutzerdefinierten Inhalte von Drupal für ein wenig flexibler. Die Zugriffskontrollen bzw. die Berechtigungen für die Benutzer sind ebenfalls von Bedeutung. Während WordPress eine Single-Seite mit 5 generellen Benutzerrollen besitzt, hat Drupal ein eingearbeitetes Zugriffskontrollsystem, mit welchem der Nutzer neue Rollen mit spezifischen Berechtigungen erstellen kann.

In der Version Drupal 8 wird eine mehrsprachige Funktion in den Core eingearbeitet, während WordPress-Seiten auf Plugins von Drittanbietern zurückgreifen müssen.

Drupal vs. WordPress: Was ist besser?

Vor allem für Webhosting-Einsteiger ist die Anwenderfreundlichkeit eines CMS ein bedeutender Entscheidungsfaktor. Dabei liegt WordPress dank seiner 5-Minuten-Installation und einem schöpferischen Backend eindeutig vorn. Dieses als Weblog-Software programmierte System ermöglicht eine unkomplizierte und schnelle Integration von Plug-ins und lässt sich auf diese Weise zu einem gleichwertigen Content-Management-System aufrüsten.

Aber die beiden CMS Drupal und WordPress bringen verschiedene Gemeinsamkeiten mit sich. Bei den Systemen handelt es sich um Open-Source-Systeme. Diese sind beide kostenfrei und zur freien Verwendung geeignet. Zudem basieren beide Programme auf der Skript-Sprache PHP und nutzen die empfohlenen Datenbanksysteme MariaDB oder MySQL. Hierdurch werden sie von sämtlichen altbewährten Hosting-Anbietern unterstützt. Beide Programme wurden zeitnah veröffentlicht, während das System Drupal im Jahr 2001 erschien, wurde WordPress 2004 für die Nutzung veröffentlicht.

Eine neue Umfrage zur Thematik Marktanteile der Content-Management-Systeme im Juli 2020 zeigt, dass das System WordPress mit 63,6 Prozent Marktanteil klar der Weltmarktführer ist.

Beide CMS setzen auf eine schlanke Grundinstallation, welche sich durch optionale Erweiterungen vertiefen lässt. Während WordPress vor allem als Software zur Erstellung und Verwaltung von Blog-Artikeln entwickelt worden ist, liegt das Zentrum bei Drupal auf Anwendungen in der Community und Social Publishing. Verschiedene Multiuser-Funktionen sind schon in der Grundversion vorhanden. WordPress unterstützt außerdem die Einstellungen zu den Nutzerrollen und -rechten nur rudimentär. Diese Funktionen lassen sich allerdings durch Plug-ins nachrüsten.

Viel verwendete Software-Lösungen sind beliebte Ziele für Angriffe durch Hacker. Auch bei WordPress kommt es stets dazu, dass Cyberkriminelle Lücken der Sicherheit im System entdecken. Vor allem die Vielzahl jener, von der Entwickler-Community gestellten Plug-ins, gelten als Schwachstelle. Dies ist vor allem dann der Fall, wenn ein Betreiber der Webseite versäumt, die neuste Version der Erweiterung zu installieren. Aber auch bei Drupal zeigen sich viele Sicherheitslücken in den einzelnen Erweiterungsmodulen.

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