Eine gute Suchmaschinenoptimierung sorgt dafür, dass die eigene Website in den Suchmaschinen bestmöglich gefunden werden kann. Allerdings befinden sich diese, allen voran Google, in einem stetigen Wandel und entwickeln sich kontinuierlich weiter. Neuerungen zielen im Allgemeinen allesamt darauf ab, die Qualität der Inhalte einer Seite als Merkmal für die Platzierung in den Suchergebnissen heranzuziehen bzw. herauszustellen. Auch reicht es leider nicht eine einmalige, professionelle Suchmaschinenoptimierung vorzunehmen, da sich die Faktoren zur Bewertung ebenso einem stetigen Wandel unterzogen sind. Mit welchen SEO-Trends wir uns 2021 konfrontiert sehen, soll in diesem Beitrag behandelt werden.

Bereits im Mai hat Google die Core Web Vitals als ersten Teil der Page Experience mit in seine Rankingfaktoren aufgenommen. Sie sind nichts anderes als Kennzahlen, mit denen sich die Güte der Page Experience darstellen lässt. Dazu gehören u. A. die Ladezeiten des Inhalts einer Website, die Zeit bis zur ersten Interaktion mit Website durch den Besucher oder auch die Zeit, die der Benutzer auf der Website verbringt, sowie auch wie viele Nutzer die Seite ohne Interaktion verlassen.

Es zeigt sich, dass damit nicht nur die Qualität der Inhalte, sondern auch die Interaktionsmöglichkeiten an Bedeutung für die Suchmaschinenoptimierung gewinnen.

Ein weiterer wichtiger Baustein ist die Optimierung für Mobilgeräte. Bereits seit 2019 analysiert Google vornehmlich die mobile Version einer Website mit der Mobile-First-Indexierung. Somit sollte auch im Jahre 2021 darauf geachtet werden, die Website für mobile Endgeräte anzupassen und benutzerfreundlich zu gestalten.

Eine weitere Neuerung ist die Predictive Search, also die vorausschauende Suche. Hierbei versucht Google, die Suchergebnisse auf Grundlage des Nutzerverhaltens auszuspielen. Mithilfe von künstlicher Intelligenz werden Nutzerdaten ausgewertet, um Prognosen darüber zu erstellen, wofür der Nutzer sich interessieren könnte. Darauf kann zwar kein direkter Einfluss genommen werden, jedoch können zielgruppengerechte Suchmaschinenoptimierung die Chancen erhöhen, gelistet zu werden.

Für Websites mit Inhalten von lebensnahen Bereichen, wie z. B. aus dem Finanz- oder Gesundheitswesen, gelten für ein gutes Ranking besonders die E-A-T-Prinzipen (Expertise, Authority, Trust; dt. Kompetenz, Autorität und Vertrauen). Sie werden von Google zunächst manuell ausgewertet und danach mit in das Ranking aufgenommen. Hier zeigt sich abermals, wie wichtig die Qualität der Inhalte einer Website ist.

Immer auch lohnt sich ein Blick auf die verwendeten Keywords. Galt bis vor ein paar Jahren noch, diese möglichst häufig im Inhalt unterzubringen, so zeigt sich inzwischen, dass sowohl Keywords aus dem semantischen Umfeld, als auch Nebenkeywords an Bedeutung im Online-Marketing gewinnen. Bei der semantischen Suche analysiert der Algorithmus von Google nicht mehr nur die Wortketten, sondern auch den Kontext, indem die Keywords verwendet werden. Ein Blick auf ältere Texte kann sich also durchaus lohnen.

Durch die ständigen Weiterentwicklungen, besteht die Herausforderung darin, ständig am Ball zu bleiben  und sich auf Änderungen einzulassen. Die Qualität der Inhalte gewinnt weiter an Bedeutung und auch die zielgruppenspezifischen Unterschiede gilt es bei der Entwicklung individueller SEO-Strategien stets zu beachten.

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