Um mit einer Website gut zu ranken und damit eine größere Reichweite zu erzielen, müssen gewisse qualitative Standards eingehalten werden. Worauf es dabei ankommt, ist weitestgehend bekannt:

Auf guten Content, und hochwertige Inhalte mit einem echten Mehrwert für den Nutzer. Doch was bedeutet das eigentlich genau und welche Fehler sollten dabei vermieden werden? Im Allgemeinen kann dazu minderwertiger Content in vier verschiedene Sorten unterteilt werden:

Automatisch erzeugte Inhalte

Automatisch generierter Content sind Texte die nur zu dem Zweck erzeugt wurden, um für bestimmte Keywords zu ranken. Sie sind meist unzusammenhängend und wiederholen sich mehrfach. Ebenso darunter fallen automatischen Übersetzungen, die unkuratiert auf eine Website gestellt werden. Content der von anderen Websites übernommen und neu zusammengeführt worden ist, bietet ebenfalls keinen echten Mehrwert und wird ebenso mit einem schlechteren Ranking abgestraft.

Thin-Affiliate Websites

Im Gegensatz zu Affiliate Links auf Websites, die mit Produkttests, Rezensionen einen Wert für ihre Nutzer bietet, sind mit „Thin Affiliate Websites“ all diejenigen Seiten gemeint, in denen das Affiliate Programm im Fokus steht. Oftmals sind dabei die Inhalte von anderen Websites zusammenkopiert und übernommen worden. Hier sollte das Augenmerk besser auf Informationen zu den Produkten oder deren Verwendungsmöglichkeiten liegen, sodass ein Mehrwert gegeben ist.

Duplicate Content

 Wie bei den vorangegangenen Punkten lautet das Zauberwort auch hier Mehrwert. Durch das bloße Übernehmen von Inhalten wird kein Mehrwert geschaffen. Wenn der Inhalt einer Website 1 zu 1 schon auf anderen Seiten zu finden ist, wird das Google Ranking schlecht ausfallen.

Natürlich darf weiterhin zitiert und zusammengefasst werden, jedoch sollten die Quellen verlinkt werden und die Eigenleistung erkenntlich sein, etwa in Form von Anmerkungen oder eigenen Argumenten.

Doorway-Pages

Diese sogenannten Brückenseiten wurden nur zu einem Zweck erstellt: Besucher generieren, um sie auf eine bestimmte Seite weiterzuleiten.

Sie sind für gewöhnlich sehr textlastig und meist nur geringfügig optisch aufbereitet, dabei aber auf bestimmte (regionale) Keywords hin optimiert. Beim Nutzer soll das Interesse geweckt werden die Seite zu besuchen. Durch Umleitung bekommt dieser die Seite gar nicht zu sehen und landet in der Regel auf einer neuen Seite, die nichts mit der ursprünglichen Intention des Nutzers zu tun hat und demzufolge keinen Mehrwert bietet.

Thin Content (dt.: dünner Inhalt) bezeichnet grundsätzlich Inhalte von Webseiten mit geringer Qualität, die für den Leser keine relevanten Informationen, also keinen Mehrwert bieten.

Google legt in seinen Webmaster Guidelines fest, wie Webseiten aufgebaut und strukturiert werden müssen. Mit dem Panda Update aus 2011 wurde diesem Aspekt große Relevanz beigemessen, sodass Webseiten-Inhalte die den Anforderungen nicht entsprechen seitdem von Google mit einem schlechteren Ranking oder sogar der Entfernung aus den Suchergebnissen abgestraft werden.

 

 

Bildnachweis: Myriam Jessier // Unsplash

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