Trotz Internet, E-Mail und Digitaler Signatur ist ein altes Werkzeug in jedem Büro von Wirtschaft und Verwaltung zu finden: Der Stempel. Noch immer müssen wichtige Dokumente mit Unterschrift und Stempel versehen werden um gültig zu sein. Ein Stempel erleichtert nicht nur die Schreibarbeit, er hat auch den Charakter eines Siegels. Wenn Sie sich für Stempel interessieren oder vor einer Kaufentscheidung stehen, hier ein kleiner Ratgeber für Sie.

Stempel mit getrennten Stempelkissen

Diese Stempel sind der Klassiker dieses Werkzeugs. Stempelfuß und -kappe sind fest miteinander verbunden, die Farbe wird über ein separates Stempelkissen aufgenommen. Besonders geeignet sind Modelle aus Holz. Holzstempel sind besonders stabil, sehr langlebig und liegen trotzdem gut in der Hand. Der Nachteil: Wird der Stempel nicht richtig in das Stempelkissen gedrückt, entsteht ein unsauberer Abdruck auf dem Papier.

Automatikstempel

Automatikstempel werden zunehmend beliebter. Diese Stempel verfügen über ein integriertes Stempelkissen, das nach jedem Gebrauch den Stempelfuß mit Farbe füllt. Der Vorteil ist, dass ein gleichbleibender Abdruck entsteht. Wenn Sie sie einen Automatikstempel kaufen wollen, sollten Sie allerdings ein Modell mit austauschbarem Stempelkissen bevorzugen.

Stempel zum Selbersetzen

Diese Stempel erlauben eine individuelle Gestaltung des Stempelfußes, was allerdings ein wenig Geschick erfordert: Jede Letter muss einzeln mit einer Pinzette in den Stempelfuß eingefügt werden. Der Vorteil ist, dass Sie den Stempel sehr flexibel gestalten und verändern können. Der Nachteil ist jedoch, dass sich die Lettern bei häufigem Gebrauch verschieben und ein unschöner Abdruck die Folge ist. Besonderheiten wie Wappen oder Logos lassen sich mit diesen Stempeln nicht darstellen.

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