promisViele prominente Gesichter machen Werbung für unterschiedliche Produkte, Unternehmen, bekannte Marken, das ist uns allen geläufig. Mit ihrem Image tragen sie zur Verkaufsförderung der in der Werbung gezeigten Leistungen bei und verleihen dem Produkt durch ihre Präsenz eine attraktive Note, vor allem für jene, die sich als persönlicher Fan des Promis bezeichnen.

Prominente Stars werden seit jeher für die Marken-Kommunikation eingesetzt, denn Werbung mit berühmten Gesichtern fällt auf und dementsprechend kassieren sie immense Summen für Werbespots und Werbekampagnen. Von dieser Sorte gibt es endlos viele, egal ob Filmstars, Sportler, unabhängig aus welchem Bereich des öffentlichen Lebens sie stammen, Hauptsache sie stellen für das Publikum eine positive, nachahmenswerte und vertrauenswürdige Figur dar. Das ist für den Vertreiber vordergründig.

Die Werbebranche achtet natürlich darauf, dass der Star zur Marke passt. Dabei ist nicht zwingend wichtig, dass es sich um eine schon bekannte Marke handelt oder dass für etwas völlig Neuartiges Werbung gemacht wird.

Von enormem Bekanntheitsgrad und sehr großer Imagestärke sind zum Beispiel die beiden Klitschko-Brüder. Als mehrfache Boxweltmeister werben sie seit Jahren für Produkte wie Milchschnitte, alkoholfreies Bier usw. Oder Thomas Gottschalk, der mit seiner Haribo-TV-Werbung ebenso in die Geschichte eingegangen ist. Inwieweit die Prominenten selbst für das Produkt geradestehen, sei dahingestellt und interessiert mit Sicherheit keinen Auftraggeber.

Vorsicht geboten ist nur dann, wenn das Profil des Promis mehr zur Geltung kommt und mehr in Erinnerung bleibt als das zu vermarktende Produkt. Dann wird das Bild der Marke nämlich verwässert. Wenn sich am Schluss niemand gemerkt hat, wofür die Marke steht, sondern sich nur an den berühmten Darsteller erinnert, ist das kein gutes Omen und ein Erfolgsversprechen auf Dauer fragwürdig.

Bildnachweis: PublicDomainPictures / pixabay.com

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