printwerbungEs ist kaum zu glauben: Große Online-Shops haben die Printmedien für Werbezwecke entdeckt. Im Collaborative Marketing Club (CMC) haben sich Zalando, About You, Mister Spex und andere Unternehmen des E-Commerce zusammengeschlossen, um gemeinsam Werbung für ihre Leistungen zu machen.

Im Online Marketing ist die Wachstumsgrenze erreicht

Laut CMC ist für einige Unternehmen kein Wachstum über Online Marketing mehr möglich. Daher wird in renommierten Magazinen mit Anzeigen geworben. Ziel ist es, auch lesendes Publikum zu erreichen. Die immensen Kosten für die Printwerbung trägt jedoch nicht nur eine Schulter, sondern anteilsmäßig alle Beteiligten. Dadurch sollen die Kosten minimiert werden und auch für Märkte Chancen eröffnen, für die es bisher keinerlei Nachfrage gibt. Um eine Erfolgskontrolle einer Printwerbung zu haben, werden Gutscheincodes und Landing Pages unter die Anzeige gedruckt. Das nächste Projekt des CMC ist ein Premium AdSpecial im April 2017, mit Fixkosten von 250.000 Euro, die auf 30 bis 40 Partner verteilt werden sollen. Das Ergebnis soll eine 20-seitige Sonderbeilage sein, die in neun Zeitschriften erscheint.

Ist Beilagenwerbung wirklich rentabel?

Der CMC betreibt Werbung im Print über Beilagen und nicht über Anzeigen. Dabei ist gerade bei Beilagen die Chance sehr gut, direkt und ungelesen im Müll zu verschwinden. Aus bisherigen Projekten liegt laut CMC die Einlösungsquote von Gutscheinen bei 0,05 Prozent.

Bildnachweis: stevepb / pixabay.com

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